TELERADIOLOGY
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Radiologen-Kongreß: Multimediabereich : Multimediabereich

Erfahrungen mit CHILI -
Einer Viewing-Station in der Radiologie

Braun I, Bahner ML, Engelmann U, van Kaick G.

Appeared in: Fortschr. Röntgenstr. 168 (1998) S62.

CHILI wurde, basierend auf den Erfahrungen des MEDICUS 2-Projektes (1994 - 96 DeTeBerkom) als Viewing-Station zur Befundung radiologischer Untersuchungen am Computer-Monitor, entwickelt. Eine weitere System-Komponente stellt die Teleradiologie dar. Von Juni 1996 - November 1997 wurden 71 848 Bilder importiert, 61 273 Bilder in 1759 Studien teleradiologisch verschickt. Es fanden 421 Telekonferenzen bei 19 angeschlossenen Partnern statt. Aus Anwendersicht haben sich gegenüber dem MEDICUS-Projekt in CHILI wesentliche Verbesserungen ergeben.

Allgemeine System-Features: Die Handhabung für den Benutzer ist den Computerkenntnissen angleichbar, Anfänger-Funktionen sind intuitiv erfaßbar, Profi-Funktionen erweitern das Spektrum. Durch die Client-Server-Konfiguration ist es möglich, einen CHILI-Server mit Datenbank und mehrere Viewer, auch PC, im lokalen Netz zu verbinden, so daß das System die Routinearbeit einer radiologischen Abteilung optimieren kann. DICOM-Funktionalität: Vollkommene DICOM-Orientierung: Mit CHILI ist der herstellerübergreifende DICOM-Empfang und -Versand an andere Viewing-stations möglich. Der Anschluß an PACS-Archive per DICOM-Protokoll (Query & Retrieve) ist genauso möglich wie das DICOM-Drucken. Patienten-Datenbank: Verschiedene Datenbanken ermöglichen die Strukturierung der Datenbestände (z. B. Klinik, Fallsammlung zur Weiterbildung, Studien). In der Datenbank ist eine Suchfunktion integriert. Das Exportieren von Bilddaten ist möglich. Die Bilder der Datenbank können auf Festplatte in verschiedenen Formaten (DICOM; TIFF; PPM; PIC; GIF) abgelegt und damit vom Radiologen weiterverarbeitet werden.

Erweiterbarkeit:

Ausblick: Die CHILI-Workstation ist in kleinen Krankenhäusern oder privaten Radiologiepraxen als Einstieg in ein Mini-PACS geeignet. Die offene Programmierschnittstelle und das Plug-in-Konzept ermöglicht universitären Einrichtungen einerseits eigene Anwendersoftware zu integrieren ohne die Datenbankanwendungen selbst zu programmieren, andererseits kleineren Instituten je nach Bedarf Systemkomponenten zu erwerben.

© 1998 Georg Thieme Verlag



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