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Vortrag auf dem 82. Röntgenkongress 2001

Mobile Teleradiologie: Alle Bilder immer und überall

Engelmann U, Schröter A, Schwab M, Schweitzer T, Borälv E, Meinzer HP.


Zielsetzung

Ziel der mobilen Teleradiologie ist es, sich von den stationären,
kabelgebundenen Computern frei zu machen.

Material und Methodik

Diese Arbeit stellt eine durchgängige Software-Architektur vor, die es erlaubt,
dass medizinsche Bilder immer und überall zugänglich sind. Die Basis wird durch
die modulare und skalierbare Struktur des CHILI-Systems zur Verfügung gestellt
wird. Diese stellt die Bilder für taschenrechnergroße PDAs, stift-basierte
Handheld-Computer und Befundungsstationen zum Zugriff zur Verfügung, statt sie
aktiv zu verteilen. Im Intranet erfolgt der Datenaustausch über das drahtlose
Ethernet (IEEE 802.11), mit dem sich der Benutzer frei im Haus bewegen kann und
trotzdem Zugriff auf alle Daten im PACS hat. Für Anwendungen außerhalb des
Hauses arbeiten die Autoren an mobilen Teleradiologie-Anwendungen auf UMTS-Basis
(EU-Projekt MTM).

Ergebnisse

Der Online-Zugriff auf alle Bilder eines Patienten im PACS wurde mit dem mobilen
WebPad realisiert. Auf der Basis des iPAQ-PDAs (Compaq) wurde ein neuer "Pager"
entwickelt, dem man Bilder schicken und in der Telekonferenz bearbeiten und
diskutieren kann. Mit einer flächendeckenden UMTS-Verbreitung ist der Arzt bei
Bedarf bald überall erreichbar und kann seine Teleradiologie-Workstation
unauffällig in der Jackentasche tragen. Konkrete Realisierungen dieser Konzepte
werden im Vortrag präsentiert.

Schlußfolgerungen

Eine skalierbare und flexible Softwarearchitektur ist eine wichtige
Voraussetzung, um flexibel auf neue Möglichkeiten bei Hardware und Kommunikation
reagieren zu können.

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